Historische Spurensuche nach dem „Hexenwahn“
Bei einem Vortrag im Gehen begeben wir uns auf eine Spurensuche nach dem „Hexenwahn“ im heutigen Bezirk Murau bzw. in der Steiermark.
Wir treffen auf Margarethe Lechner, die 1610 bei lebendigem Leib verbrannt wurde. Sie hatte Hexerei „gestanden“. Vier Jahre lang habe sie ein Verhältnis mit einem großen schwarzen Mann namens Kaspar gehabt. Er sei der „pesse feindt“, also der Teufel, gewesen. Wir begegnen einem übereifrigen Pfarrer in Oberwölz, der am Ende selbst in den Verdacht geriet, Wetterzauber zu betreiben. Und wir stoßen auf Anna Neumann, der reichsten und mächtigsten Person in der Region Murau, die mehrmals als Hexe verdächtigt, jedoch nie verurteilt wurde.
Vor 280 Jahren kam die grausame Verfolgung von Hexen und Zauberern in der Steiermark zu ihrem Ende. 200 Jahre lang hatte sie in einzelnen Orten und Landstrichen blutige Spuren hinterlassen und mehreren Hundert Menschen das Leben gekostet. Frauen und Männer, Buben und Mädchen – Menschen aller Altersgruppen wurden angeklagt und oft genug gefoltert und hingerichtet.
Ort nach Vereinbarung, bei Interesse bitte kurze Info per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
